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 Betreff des Beitrags: Brandungsangeln
 Beitrag Verfasst: Sa 8. Feb 2014, 19:39 
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Brandungsangeln

Der Wind pfeift kräftig. Die heranrollenden Wellen brechen mit lautem Getöse. Kleinere Steine am Uferrand rollen
übereinander. Brandungsangler kennen und lieben diese Geräusche. Raue Wellen und ein kräftiger Wind im Gesicht,
sind Dinge die oft mit dem Brandungsangeln in Verbindung gebracht werden. :klatsch: :klatsch: :klatsch:

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Es geht aber auch anders. Für mich war häufig auch die hereinbrechende Ruhe am Ende des Tages einer der
Hauptgründe weshalb mich das Brandungsangeln so fasziniert. :oops:

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Ich möchte hier Einsteigern ein paar Orientierungsmöglichkeiten und Anregungen bieten. Meine Beschreibungen
haben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und spiegeln lediglich meine eigenen Erfahrungen und Sichtweisen wieder. 8-)


Als ich im Alter von etwa 11 Jahren von dem Vater eines Klassenkameraden mit zum Brandungsangeln genommen wurde
angelte ich mit einer einfachen Allroundrute mit einem Wurfgewicht bis etwa 60 Gramm und fing auch meinen Fisch.
Gerne erinnere ich mich an diesen Abend mit Lagerfeuer auf der Insel Fehmarn. Leider blieb es für lange Zeit bei diesem
einzelnen Abend. Erst als mein Sohn (ich glaube er war damals etwa 8 Jahre alt) mich auf das Angeln ansprach erinnerte
ich mich wieder an diesen tollen Abend.
Einige Monate später zog es mich dann gemeinsam mit meinem Sohn an die Küste. Mit einfachem Geschirr zogen wir los
und fingen unseren Fisch. :thumbsup:

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Auch wenn ich heute zu den Tackle Fetischisten gehöre, kann ich guten Gewissens sagen, dass es zum Probieren keine
Brandungsruten für jenseits der 300 Euro sein müssen.


Die Ausrüstung

Zunächst eine Auflistung der Dinge die ich heute üblicherweise mit an den Strand schleppe:

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- Futteral / Rutentasche bestückt mit 2 Brandungsruten
- Brandungsrollen
- Dreibein / Rutenständer
- Eimer mit Messlatte, Schlagholz (Priest) und Messer
- Sitzkiepe (zum Sitzen und für das Zubehör)
- Bleie
- Vorfächer
- Wirbel/Clips
- Kopflampe
- Zange /Multifunktionsmesser
- Knicklichter
- Fischlappen
- Ködernadeln
- Baitelastic
- Angelpapiere
Weitere nützliche Dinge
- Beachshelter
- Ködertisch
- Beachtrolley

Bei meinen ersten Versuchen hatten wir lediglich zwei Ruten mit Rollen, zwei einfache Rutenständer (Erdspieße) und ein paar
Vorfächer und Bleie, die locker Platz in einem kleinen Rucksack fanden, dabei. :dance:


Die Brandungsrute / und ihre Alternativen

Die an der Ostsee üblicherweise eingesetzte Brandungsrute ist etwa 4,20m lang und hat ein Wurfgewicht von 150-250 Gramm.
Je nach Körpergröße und Einsatzort können Länge und Wurfgewicht aber auch etwas abweichen. Im Handel sind hier zu Lande
Ruten mit einer Länge von 3,9-4,5m und einem Wurfgewicht bis etwa 300 Gramm. erhältlich. Es kommen fast ausschließlich
Steckruten zum Einsatz, da Teleskopruten sich mit dem Sand an unseren Stränden nur bedingt vertragen.

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Der Einsteiger kann sich aber auch mit seinem Süßwasser- oder Pilkgeschirr an den Strand wagen. Eine kräftige Feeder
oder Karpfenrute, eine lange Pilkrute oder eine kräftige Spinnrute reichen oft aus, um es einmal in der Brandung zu probieren.
Sicher wird man mit diesen Ruten nicht bei allen Bedingungen klar kommen. Kräftige Brandung mit 7 Windstärken von vorne,
starker Krautgang und extreme Strömung sollte man mit diesem Gerät dann lieber meiden.
Wer mit der Anschaffung einer neuen Rute liebäugelt, sollte versuchen ein paar Ruten probe zu werfen. Denn je nach
Wurfstiel, Körpergröße und anderen Vorlieben kann durchaus eine unterschiedliche Rute die geeignete sein. Für erste
Versuche eignen sich sicher auch einfache Brandungsruten für unter 50 Euro. Wer Spaß an dieser Angelei findet wird natürlich
schnell auf hochwertigeres Gerät zurück greifen. Wer Probe werfen möchte (was ich jedem empfehlen kann) sollte einfach mal
versuchen die Ruten von Freunden zu werfen. Manche Teamangler geben einem ebenfalls die Möglichkeit die Ruten zu testen.
Eine weitere gute Gelegenheit sind Brandungsangelseminare, küstennahe Angelshops und Gemeinschaftsangeln.

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So kann der Blick auf ein Gemeinschaftsangeln an der Küste aussehen.


Die Brandungsrolle / robust sollte sie sein

Die Rolle sollte vor allem robust sein. Ein großer Spulendurchmesser ist von Vorteil um große Wurfweiten zu erreichen. Ferner
bietet ein großer Schnureinzug je Kurbelumdrehung einen großen Vorteil um Fische schnell über Kanten zu drehen.

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Die Rollen sollten nach dem Einsatz von Sand befreit und getrocknet werden. Gegebenenfalls kann man die Rolle nach dem
Einsatz kurz mit Süßwasser abduschen. In Deutschland wird fast ausschließlich mit Stationärrollen geangelt. Anders als in
Großbritannien findet man hier nur selten Brandungsangler mit Multirollen. Mich persönlich reizt es doch sehr diese Art des
Werfens auch einmal zu testen.
Bisher bot sich mir jedoch leider noch nicht die passende Gelegenheit. :guilty:


Die Schnur / hier scheiden sich die Geister

Aufgrund der oft hohen Gewichte mit denen gefischt wird sind die Kräfte die auf die Schnur im Wurfmoment wirken sehr hoch.
Um diese ab zu fangen sind entweder sehr dicke Schnüre erforderlich oder aber es ist eine sogenannte Schlagschnur erforderlich.
Die Schlagschnur ist eine etwa 10 m lange Schnur die an den Anfang der Schnur angebunden wird um die hohen Kräfte im
Wurfmoment ab zu fangen.

Monofile oder geflochtene Schnüre???
Eines gilt bei allen Schnüren. Die eine oder andere Ersatzspule, oder zumindest ein Ersatz Taper Tip (eine sich knotenlos
verjüngende Schlagschnur mit einer Gesamtlänge von ca. 15m) sollte man für den Fall eines Abrisses dabei haben.
Man sollte darauf achten das die Spulen immer gut gefüllt sind. Eine nicht gut gefüllte Spule kostet Wurfweite. Um nicht
hunderte Meter teurer Schnur kaufen zu müssen sollten die meist sehr großen Spulen mit einfacher monofiler Schnur
unterfüttert werden. Mehr als 200m der eigentlichen Schnur sind normalerweise nicht erforderlich.

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Den Anfängern würde ich hier auf jeden Fall zur monofilen Keulenschnur raten. Hierbei handelt es sich um eine meist 220 m
lange, sich auf den letzten 20m konisch verjüngende monofile Schnur. Man hat also den Vorteil, dass man keinen störenden
Knoten zwischen der Hauptschnur und der Schlagschnur hat. Die meisten Keulenschnüre sind alle 25m anders farbig eingefärbt.
Anhand der Farben kann man so die Entfernung in der bereits Fische gefangen wurden eingrenzen, um erneut zum Beispiel
eine gefundene Rinne an zu werfen.
Die gebräuchlichsten Keulenschnüre verjüngen sich von 0,58 auf 0,28mm.
Monofile Schnüre werden üblicherweise mit Durchmessern von etwa 0,26 – 0,33 gefischt. Bei rauen Bedingungen wird manchmal
auch auf das vorschalten von Schlagschnüren verzichtet und mit durchgängigen Schnüren mit einem Durchmesser von etwa
0,40- 0,50mm geangelt.
Monofile Schnüre verzeihen einem, aufgrund ihrer Dehnung, den einen oder anderen Wurffehler. Auch Fehlbisse sind nach meiner
Erfahrung mit der monofilen Schnur seltener.
Geflochtene Schnüre werden meistens in Stärken zwischen 0,12 und 0,17mm eingesetzt. Hauptvorteil für mich, ist die deutlich
bessere Bisserkennung durch die geringe Dehnung der Schnur. Ein weiterer Vorteil liegt in der größeren Wurfweite durch die man
eine größere Fläche abdecken kann. Denn insbesondere am Tage oder bei wenig Bewegung im Wasser befinden sich die Fische
oft in weiter Entfernung vom Strand.


Rutenständer

- Erdspiess
Der Klassiker / Ein Metallstab der in den Sand gespießt wird und eine Aufnahme für die Rute hat. Problematisch an steinigen Stränden.

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- Einfache Rutenablage
Diese Rutenablage wird man am Strand am seltensten vorfinden. Sie eignet sich nur bei extrem schwacher Brandung. Der Nachteil die
Schnur taucht schon nach wenigen Metern in das Wasser ein. Herumschwimmendes Seegras im Spülsaum verfängt sich in der Schnur.
Die Wellenbewegung überträgt sich auf die Rute und erschwert die Bisserkennung.

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- Das Dreibein
Das Dreibein bietet den sichersten Stand für die Ruten. Oft können die Ruten hier deutlich höher abgelegt werden als bei den anderen
Varianten. Durch den Aufbau sind auch steinige Strände kein Problem. Es gibt Sie in zahlreichen Varianten….und ich bin noch auf der
Suche nach meinem Traum Dreibein. :angry: :( :roll:

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Auch dieses kommt in die engere Auswahl.


Eimer mit Messlatte, Schlagholz (Priest) und Messer

Ein Eimer für den Fang sollte nicht fehlen. Ich bevorzuge die längliche Form.

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Hier passen Messlatte, Schlagholz, Messer und Ködernadeln gut hinein. Ein Gitter etwas oberhalb des Bodens verhindert, dass die
Fische im „Sud“ liegen. Selbstverständlich tut es hier auch ein alter Farbeimer.
Ein Schlagholz und ein solides Messer sollten natürlich auch nicht fehlen um den Fang waidgerecht für die Küche vorzubereiten.
Die meisten Brandungsangler verwenden eine feste Messlatte. Alternativ können hier natürlich auch ein Maßband oder ein Zollstock
herhalten.


Sitzkiepe (zum Sitzen und für das Zubehör)

Hier können alle nützlichen Helfer gut untergebracht werden. Die Boxen sind in den unterschiedlichsten Größen im Handel erhältlich.
Es gibt sie mit gepolsterten Sitzauflagen und einzuhängenden Fächern.

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Bleie

Ich fische mit Bleien zwischen 120 und 230 Gramm. In seltenen Fällen auch nur 80-100 Gramm. Die Auswahl des Bleies kann von
mehreren Faktoren abhängig sein. Das Blei sollte zumindest so schwer gewählt sein, dass es am gewünschten Ort liegen bleibt oder
zumindest nur langsam über eine Sandbank rollt um Fische zu suchen. Insbesondere bei Hänger trächtigem Grund würde ich versuchen
das Rollen des Bleies zu vermeiden, da ein festsetzen des Bleies andernfalls unausweichlich ist. Neben dem Gewicht, lässt sich auch
durch die Form, die Beweglichkeit des Bleies unter Wasser regulieren.

Hier ein paar Beispiele:

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Bei extremer Strömung kann es erforderlich sein sogenannte Krallenbleie einzusetzen. Die Bleie verankern sich mit den Drahtarmen im Grund.
Beim kräftigen anziehen klappen die Arme um und man kann die Montage einholen. Leider ist auch die Hängergefahr mit dieser Art von Blei sehr hoch.

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Bei sehr schwacher Strömung und sandigem Grund fische ich gerne mit einem Rollblei.

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Durch das rollen des Bleies bleibt der Köder in Bewegung und verführt den Fisch zum Anbiss. Es gibt aber auch Tage, an denen der nicht
bewegte Köder erfolgreicher ist. Hier sollte gerne etwas experimentiert werden.


Die Vorfächer / Montagen

Viele Brandungsangler bauen ihre Montagen selber. Dieses hat den großen Vorteil, dass man die Vorfächer an seine individuellen
Bedürfnisse anpassen kann. Günstiger wird es dadurch in den seltensten Fällen. :shock: :o :shock:

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Für den Anfang tun es aber sicher auch fertige Montagen aus dem Handel. Hier sollte man einfach ein zwei Hersteller ausprobieren,
denn leider sind auch wirklich schlechte Systeme im Handel erhältlich.
Mir und meinen Jungs macht das basteln viel Spaß und bietet eine Gelegenheit zur Vorfreude auf den nächsten Tag am Wasser. :dance:

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Hier die wichtigsten Bauteile für den Bastelabend.

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- Haken
- Wirbel
- Hauptschnur
- Mundschnur
- Clips
- Perlen

Die wichtigsten Grundmontagen

Das Holstein Vorfach
Es findet bei mir Verwendung bei durchschnittlichen Wetterbedingungen und Ententeich. Die untere Mundschnur (Nachläufer) fische
ich meistens in längen zwischen 60 und 90cm. Die obere Mundschnur meist deutlich kürzer bis max. 20cm. Das System eignet sich
nicht für den Einsatz mit Krallenbleien.

Hier der Aufbau:
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Hier nochmal im Original…
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Der Klassiker: PEM
Hier eine Montage von der ich eigentlich keine Ahnung habe. :o :o :o
Sie findet bei einer Vielzahl von Strandanglern Verwendung. Ihr genauer Aufbau ist strenggeheim und wird behütet wie ein Schatz. :guilty:
Aber so, oder so ähnlich wie dargestellt muss die Montage aussehen. Obwohl Sie Fisch bringt kommt sie für mich nicht in Frage….
denn eines ist sicher… der Bastelspaß kommt hier auf jeden Fall zu kurz :lol: :lol: :lol:

Hier der Aufbau:
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Mir ist Bekannt das die Darstellung einige Fehler enthält …
Sollte ich die original Geheimmontage irgendwann heraus bekommen werde ich Sie selbstverständlich hier ergänzen.

Das Standardvorfach
Die Montage für mein liebstes Brandungswetter. :klatsch: :klatsch: :klatsch:
Sie eignet sich insbesondere bei starker Brandung oder Strömung. Sie ist für den Einsatz von Krallenbleien geeignet.
Außerdem fische ich sie aufgrund ihrer kompakten Bauform gerne wenn es auf die Wurfweite drauf ankommt. Auch hier gilt
wieder der Grundsatz starke Strömung kurze Mundschnur.

Hier der Aufbau:
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Nachläufer

Sicher eine der am häufigsten eingesetzten Montage.
Ich persönlich setze sie jedoch nur noch selten ein, da sie im Holstein Vorfach bereits enthalten ist. Gelegentlich setze ich Sie ein,
wenn ich Würmer sparen möchte und nur mit einem Haken fische. Vom Prinzip her halte ich Sie allerdings für die erfolgreichste Montage
bei ruhiger See. Die Montage ist nicht geeignet für den Einsatz mit Krallenbleien. Auch bei dieser Montage gilt wieder der Grundsatz
stärkere Strömung kürzere Mundschnur.

Hier der Aufbau:
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Die Wishbone Montage

Eines meiner Lieblingssysteme auf Platten, Voraussetzung - ein wenig Strömung.
Die Montage setzt auf den Fressneid der Strandnager ....eh sorry Platten meinte ich natürlich. :roll: :roll: :roll: Ich Fische es meistens in einer
Länge von etwa 50cm. Die Montage ist für den Einsatz mit Krallenbleien geeignet.

Hier der Aufbau:
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Weitere Kleinteile und Helfer

Wirbel/Clips

Meine Variante passt problemlos auch durch die filigranen Low Rider Spitzenringe meiner Ruten. Somit muss ich diese nicht jedes
Mal neu anknoten. Der praktische Einhänger ermöglicht mir das problemlose einhängen einer Montage auch mit extrem kalten Fingern.
Aber auch jeder andere Wirbel mit Clip und ausreichender Tragkraft erfüllt hier sicher seinen Zweck.

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Kopflampe

Da die Brandungsangelei meistens während der Dunkelheit am erfolgreichsten ist, sollte eine gute Kopflampe nicht fehlen.
Glücklicherweise ist der technologische Fortschritt hier in den letzten Jahren weit voran geschritten. Für kleines Geld sind
bereits gute LED Kopflampen erhältlich. Hier mal mein Modell mit Fokussierung und Dimm Funktion.

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Leider kommt es immer öfter vor das einige Kollegen mit den Flutlichtern voll aufgerissen den ganzen Strand beleuchten und andere
Angler blenden. Daher meine bitte: nach der Benutzung am besten wieder ausschalten (spart auch Batterie) oder zumindest nicht
Permanent nach rechts oder links den Strand ab leuchten. Ein wenig Rücksicht auf andere Angler finde ich selbstverständlich. 8-)


Zange /Multifunktionsmesser

Wofür auch immer man den fleißigen Helfer benötigt…oft ist er Gold wert. Eine festsitzende Schraube am Dreibein, ein aufgebogener
Einhänger oder was sonst noch so passieren kann.


Knicklichter / Bissanzeiger

Die häufigste Art der Bissanzeige in der Brandung ist mit Sicherheit die Rutenspitze. Damit diese auch im dunklen zu erkennen
ist befestigen die meisten Angler ein Knicklicht an ihr. Die Befestigung erfolgt entweder mit im Handel erhältlichen Haltern oder
einfach mit einem Klebestreifen.

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Eine weitere Möglichkeit ist die Montage von Schrumpfschläuchen an der Rutenspitze.

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Meine Variante kennt ja evtl. auch schon der ein oder andere…

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Hier der Link zum Bastelprojekt: viewtopic.php?f=10&t=1239

Bei ruhiger Witterung setzen viele Angler auch Stippruten zur Bissanzeige ein. Die sensiblen Spitzen der Stippruten zeigen
vorsichtige Bisse natürlich viel besser an, als die harten Spitzen der Brandungsrute. Hierzu werden an den Spitzen der Ruten
V förmige Drähte montiert in die die Schnur nach dem Auswurf eingehängt wird.

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Bei derartigen Bedingungen werden die Ruten auch gerne etwas flacher in die Rutenständer abgelegt.

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Eine weitere Variante wäre bei ruhiger Wetterlage die Bissanzeige mittels Einhänger. Der Einhänger lässt sich einfach aus
einer Zitronenflasche herstellen. Einfach in den Deckel der Flasche einen Haken drehen und je nach Strömung mit Wasser befüllen.
Bei Bedarf nachts ein Knicklicht mit in die Flasche tun. Der Einhänger wird dann nach dem Auswurf in die Schnur gehängt und nach
unten gezogen.

Leider muss ich hier das passende Foto nachreichen….habe leider keines gefunden. :o (vermutlich nur an dunklen Tagen mit den teilen gefischt...)

Aalglocken haben für mich persönlich nichts am Strand verloren. Aber auch hier gibt es vereinzelte Anhänger.


Fischlappen

Auch ein Lappen zum Reinigen der Finger sollte meiner Meinung nach nicht fehlen. Bei mir sind es ausrangierte Handtücher.


Ködernadeln

Nicht jeder Angler nutz eine Ködernadel um die Würmer auf den Haken zu ziehen. Ich möchte aber auf keinen Fall auf diese
geniale Erfindung verzichten.

Hier mal im Einsatz:
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Auch hier werde ich noch ein paar Fotos ergänzen…


Baitelastic

Das Ködergummi dient zum fixieren alternativer Köder mit weicher Struktur wie zum Beispiel Muscheln und dergleichen.


Angelpapiere/Rechtliches

An der meisten Stränden der Küste von Schleswig Holstein sind nur ein gültiger Fischereischein und für nicht Schleswig Holsteiner die
Fischereiabgabemarke nebst zugehörigem Dokument erforderlich.
Leider ist bisher nur das Dokument online erhältlich. Eine gesamt Onlinelösung ist für Anfang 2014 angekündigt.

http://www.schleswig-holstein.de/Umwelt ... onFile.pdf


Es gibt jedoch auch Regionen (zum Beispiel die Strände um Lübeck) an denen zusätzliche Erlaubnisscheine erforderlich sind.
Auch in Mecklenburg Vorpommern ist ein zusätzlicher Küstenschein erforderlich. Dieser kann online erworben werden.

https://erlaubnis.angeln-mv.de/

Für Angeleinsteiger aus anderen Bundesländern gibt es gegebenenfalls Urlauberlösungen.

Für alle Angler gilt sich vor dem Angeln über die aktuellen rechtlichen Bedingungen wie Angelpapiere, Schonzeiten und Mindestmaße zu erkundigen.
Hier geht es zu den aktuellen Daten des Landessportfischerverbandes Schleswig Holstein.

http://www.lsfv-sh.de/downloads/cat_vie ... rordnungen


Weitere nützliche Dinge

Das Strandzelt / my home is my castle

Es bietet Schutz vor Regen und Wind. Gerade wenn man mal mit den Kids ans Wasser zieht bietet ein Zelt einen großen Vorteil.

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Zur Not kann man so ein Zelt auch als Ferienwohnung verwenden… :lol:

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Ein weiterer Vorteil ist das alle Dinge im Zelt platziert werden können und so auch im dunklen schnell gefunden werden. Ferner kann
man seine Ruten während des Beköderns wunderbar am Zelt anlehnen. Ich möchte auf jeden Fall nicht mehr auf mein Zelt verzichten.

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Köderdreibein / wir werden nicht jünger

Da wir ja alle nicht jünger werden :crazy: , verwenden viele Brandungsangler ein Köderdreibein. Damit hat man seine Köder zum Aufziehen auf
die Haken in Griffhöhe und schont so seinen Rücken. Nur wenige Hersteller bieten hier etwas Vernünftiges an, so dass die meisten Angler
eine auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmte Eigenkonstruktion verwenden.

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Basis ist meist eine ausrangierte Rutenablage oder ein Stativ aus dem Fotobereich, auf das eine Box zur Aufnahme der Würmer geschraubt
wird. Ergänzt wird das ganze durch Beleuchtung, ein paar Haken, Ablagen für die Ködernadeln und dergleichen mehr.

Hier zur Anregung mal ein paar Fotos von meiner Konstruktion.

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Hier mit Thermoeinsatz wenn es mal bei Minusgraden ans Wasser geht. Nicht das die armen Würmer wohlmöglich noch frieren müssen…

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Beachtrolley / manchmal ist der Weg weit

Ich persönlich bevorzuge die Plätze etwas abseits der Parkplätze und Strandpromenaden. Nicht nur um meine Ruhe zu haben und
ie Dunkelheit der Nacht zu genießen. Oft sind die Plätze direkt am Parkplatz nicht unbedingt die besten. Für mich gilt daher oftmals
die Devise: Wer läuft der fängt. An solchen Plätzen kann so ein Trolley schon von Vorteil sein, um sein Gerödel an die Angelstelle
zu schaffen. Eine gute Alternative ist eine Box mit Tragegestell.

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Kleidung

Leider habe ich es schon sehr oft erlebt …
Wenn ich Freunde zum ersten Mal mit zum Brandungsangeln nehme weise ich immer daraufhin, dass es evtl. kalt werden könnte.
Es gibt Abende da ist es durch Wind oder durch die nachts abfallenden Temperaturen wirklich empfindlich kalt am Strand.
Leider kam es trotz dieser Hinweise immer wieder vor, dass den Herrschaften schneller kalt war als mir lieb war :angry: . Also wer Spaß
beim Brandungsangeln haben möchte, sollte sich warm anziehen. Ich halte es nach dem Zwiebelprinzip. Da kann ich dann auch
mal eine Schicht nachlegen oder entfernen. Thermounterwäsche, normale Hose und Sweatshirt, dicker Pulli und eine Winddichte
Schicht in Form eines Thermoanzuges sind bei mir eigentlich Standard. Socken dürfen es auch gerne zwei Paar sein. Auch eine
geeignete Kopfbedeckung sollte nicht fehlen.


Wahl des Strandabschnittes

Jeder Brandungsangler findet nach einiger Zeit seine favorisierten Strandabschnitte je nach Wetterlage, Zielfisch und anderen
Bedingungen. Für den Einsteiger ist dieses mit Sicherheit nicht einfach. Ich empfehle zunächst nur einige wenige Strandabschnitte
zu testen und erst mit der Zeit weitere Strände hinzu zu nehmen. Zur groben Orientierung habe ich in den folgenden Abschnitten
ein Paar Anhaltspunkte zur Strandauswahl zusammengefasst.


Wind, Welle und Strömung

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Oft beobachte ich schon einige Tage vor meinem geplanten Trip, Wind- und Wetterprognosen. In Zeiten von WWW und Co ein
leichtes Spiel. Neben Wind und Wellenprognose beobachte ich auch die Strömungsvorhersage. (Link) Meist wähle ich einen
Strandabschnitt mit Wind von vorne und einer netten Welle. Gerade im Frühherbst geht dieses aber auch mit reichlich Krautgang
einher, so dass ich zu dieser Jahreszeit etwas vorsichtiger bin.

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An diesem Strandabschnitt wird es wohl etwas eng zum Angeln…

Gerade zum Fangen von Plattfischen ist nach meiner Erfahrung die Welle nicht ganz so wichtig. Zumal die oft vorsichtigen Bisse
der Plattfische bei ruhiger See besser zu erkennen sind. Je nach Zielfisch wähle ich einen geeigneten Strandabschnitt aus.

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Auch bei ruhiger See kann man gute Fänge erzielen. Insbesondere auf Plattfische angle ich gerne bei solchen Bedingungen.

Untergrund / Bodenbeschaffenheit

Je nach Zielfisch kommen evtl. unterschiedliche Strandabschnitte in Frage. Plattfische bevorzugen eher sandige oder zumindest
von Sandflächen durchsetzte Strände. Dorsche hingegen bevorzugen Flächen mit ausreichend Seegras und Steinen (dem
sogenannten Leopardengrund). Auch Strände mit Tangfeldern und Lehmkanten bieten gute Chancen auf Dorsch.

Jahreszeit und Wassertemperatur

Beste Fangzeiten sind Herbst und Frühjahr. Grund hierfür ist im Wesentlichen die Wassertemperatur. Bei Wassertemperaturen
zwischen etwa 4 und 15 Grad befinden sich die Fische in Wurfweite. Bei höheren Temperaturen sollte man einen Strandabschnitt
mit möglichst tiefem Wasser wählen.

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Wenn die Wassertemperatur noch nicht zu weit gefallen ist kann man auch bei Schnee noch eine tolle Brandungsangelei erleben.

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Auch die Sommerfischerei kann erfolgreich sein…

Tageszeit

Die beste Zeit Beginnt oft mit der Dämmerung. Es gibt aber auch Tage an denen die Fische erst deutlich später aktiv werden.
Bei idealen Bedingungen (aufgewühltes Wasser, günstige Wassertemperatur, starker Bewölkung) lassen sich die Fische auch am
Tage fangen.
Im Frühjahr wenn das Wasser noch kalt ist, kann es allerdings auch mal erfolgreicher sein bei Sonnenschein auf flachen Sandbänken zu fischen.

Wurfweite
Es gibt Tage an denen fängt man die Fische nur weit draußen. Wenn aber die Bedingungen stimmen lassen sich selbst Dorsche in der
ersten Rinne fangen. An solchen Tagen sind dann selbst 50 Meter eventuell schon zu viel. Man sollte also ruhig auch mal eine Rute direkt
vor seinen Füßen platzieren.


Köder

Hauptköder sind eindeutig Watt- und Seeringelwurm.

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Wem die Würmer zu teuer werden kann diese in der Ostsee selber plümpern.

Einfacher ist die Beschaffung sicher an der Nordsee. Dort braucht man Sie nur bei Ebbe zu graben.

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Eine ebenfalls tolle Beschaffungsvariante gibt es in Dänemark.

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Als Alternativköder werden immer wieder Fischfetzen (Hering), Muscheln und Krabben angeführt. Meine überschaubaren Tests
waren bisher eher ernüchternd. Aber sowohl das Experimentieren mit Alternativködern, als auch das Plümpern von Würmern steht
auf meiner Planungsliste für die nächsten Jahre.


Angeln mit Kindern

Ich kann nur jedem angelnden Familienvater dringend empfehlen die Kids von Zeit zu Zeit mit an den Strand zu nehmen. Ich glaube
es ist Abenteuer pur in die anbrechende Nach hinein zu angeln und ein paar Fische zu fangen. Die Stunden bis zum Fisch vergehen
am Strand wie im Fluge… :dance: :dance: :dance:

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In Schleswig Holstein dürfen Kinder bis 12 Jahren in Begleitung eines volljährigen Fischereischeininhabers angeln. Eine gute Regelung
wie ich finde. Auch Mecklenburg Vorpommern hat die Möglichkeiten für die Jugend erweitert. Dort ist der Fischereischein nun erst mit
14 Jahren erforderlich. :thumbsup:


Angeln an der Nordsee

An der Nordsee bestimmen die Gezeiten die beste Zeit zum Angeln. Herrliches Angeln bei Sonnenschein ist die Folge.

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Ein paar Worte zum Schluss

Ich liebe die Schönheit unserer Ostsee und hoffe, dass diese uns noch lange erhalten bleibt.

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Leider erlebe ich es immer wieder, dass einige wenige Angler dem Ruf der gesamten Anglerschafft schaden. Zurückgelassener
Müll der eindeutig Anglern zu zuordnen ist, macht mich noch wütender als anderer Müll. :evil: Gerne bin ich dennoch bereit den Müll
der Kollegen ein zu sammeln um uns unsere Ostsee zu erhalten. Zu Beginn des Angelns, wenn es noch hell ist, sammle ich immer
den herumliegenden Müll in der Umgebung meines Angelplatzes ein und nehme ihn nachts mit nach Hause (ok große sperrige
Gegenstände muss ich leider an Ort und Stelle lassen – die Transportmöglichkeiten sind halt eingeschränkt). Neben Getränkedosen,
Knicklichtverpackungen und Plastiktüten finden meine Jungs natürlich auch den ein oder anderen Schatz am Strand.

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Also Freunde des Strandes, gebt Euch einen Ruck und sammelt auch ein bisschen mit.

DICKES DANKE!!!

Würde mich freuen den einen oder anderen Neuling am Strand begrüßen zu dürfen. Für Fragen stehe ich gerne jeder Zeit zur Verfügung.

Gruß vom Strand

Malte

_________________
http://brandungsangler.weebly.com/ Angeln zwischen Ostsee und Elbe


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 Betreff des Beitrags: Re: Brandungsangeln
 Beitrag Verfasst: Sa 8. Feb 2014, 20:42 
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:danke2: :klatsch:
das weckt die lust auf me(h)r

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Micha52
Das Leben wäre unendlich glücklicher, könnte man mit achtzig zur Welt kommen und sich dann langsam achtzehn nähern.
Mark Twain, Erzähler, 1835-1910


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 Betreff des Beitrags: Re: Brandungsangeln
 Beitrag Verfasst: Sa 8. Feb 2014, 20:48 
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Klasse Malte, dass ist ein sehr schöner Bericht,
den du gemacht hast!
Wenn man sich die schönen Bilder, so vor den Augen hält,
dann könnte man denken, dass man dabei ist.

_________________
Gruß
Hans-Jürgen
________________________
Werde auch Glücksfischer klicke hier: Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Brandungsangeln
 Beitrag Verfasst: Sa 8. Feb 2014, 21:52 
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Ja, das ist obergoil... bombig... Note "1+" !!

_________________
Partnerboard: Lübecker Anglerforum Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Brandungsangeln
 Beitrag Verfasst: So 9. Feb 2014, 07:53 
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Super Bericht Malte-muss nächste Woche mal wieder los.Aber ausschließlich mit Oldshool Equipment u. Klappstuhl :angeln:

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Paddelfinger und Smartphone - sorry für die Grammatik


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 Betreff des Beitrags: Re: Brandungsangeln
 Beitrag Verfasst: So 9. Feb 2014, 08:01 
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Andreas hat geschrieben:
Ja, das ist obergoil... bombig... Note "1+" !!



1+ mit Sternchen

:danke2: :danke2: :klatsch: :angeln: :klatsch:

_________________
Viele Grüße Ralf

Der Mensch hatte keine natürlichen Feinde mehr, also erfand er den Computer


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 Betreff des Beitrags: Re: Brandungsangeln
 Beitrag Verfasst: So 9. Feb 2014, 08:18 
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Beiträge: 68
Bilder: 19
Wohnort: Syke bei Bremen
Danke SCHÖN !

Finde ich klasse den Bericht.


MFG
Popey


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 Betreff des Beitrags: Re: Brandungsangeln
 Beitrag Verfasst: So 9. Feb 2014, 13:35 
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Malte...

auch wenn ich bis jetzt noch nicht dazu gekommen bin, mir alles dazu durchzulesen. Ich ziehe meinen Hut vor der tollen Beschreibung! chapeau!!!

Zu der Kopflampe, ich hab auch die H7r und die war ihr Geld wert, kenn allerdings auch das Problem mit dem Flutlicht :lol: mein Dimmer ist immer nur auf halber Stärke, wenn überhaupt aber es lohnt sich meiner Meinung nach etwas Geld in eine gute Kopflampe zu investieren.

Leider hatte ich sie gestern beim Nachtangeln vergessen und bin die ganze Zeit schon auf der Suche nach hier, zu allem übel versteckt sich schon seit Monaten das Ladekabel vor mir...

_________________
schöne Grüße
Jan


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 Betreff des Beitrags: Re: Brandungsangeln
 Beitrag Verfasst: So 9. Feb 2014, 13:56 
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Beiträge: 571
Wohnort: Fehmarn
:danke2: Malte, sehr schöner Bericht. Man kann erkennen, das das Fischen Familientauglich ist.
Ich habe wieder viel gelernt. :klatsch:

_________________
Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen! Gruss Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: Brandungsangeln
 Beitrag Verfasst: So 9. Feb 2014, 18:34 
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Was soll ich noch sagen?
Einfach nur SUPER.
**** 1+ ****
Danke für den Bericht.

peter

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"Lernen ist wie Rudern gegen den Strom, sobald man aufhört, treibt man zurück."

****
Um die Bekloppten brauchen wir uns keine Sorgen machen, die Normalen sind das Problem!

Werde Glücksfischer klicke hier: Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Brandungsangeln
 Beitrag Verfasst: So 9. Feb 2014, 21:31 
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Super Lektion!

Da bleiben keine Fragen offen.

Danke dafür.

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RB
Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich, wenn sie nicht unglücklich sind.
J. Anouilh 1910-1987
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.
R.Descartes 1556-1650


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 Betreff des Beitrags: Re: Brandungsangeln
 Beitrag Verfasst: So 9. Feb 2014, 21:42 
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Super vs und beschrieben Malte! Vielen Dank!


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 Betreff des Beitrags: Re: Brandungsangeln
 Beitrag Verfasst: Di 11. Feb 2014, 19:53 
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Schön das es dem einen oder anderen gefallen hat...
Gruß Malte

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http://brandungsangler.weebly.com/ Angeln zwischen Ostsee und Elbe


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 Betreff des Beitrags: Re: Brandungsangeln
 Beitrag Verfasst: Di 11. Feb 2014, 20:17 
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Hallo malte,
was für ein dreibein benutzt du? Lg

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Paddelfinger und Smartphone - sorry für die Grammatik


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 Betreff des Beitrags: Re: Brandungsangeln
 Beitrag Verfasst: Di 11. Feb 2014, 21:07 
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Kann ich nicht wirklich empfehlen...gibts baugleich von einigen Herstellern...
Plastikteile und telskopierbar...taucht nix...ich will nen Abis...und jemand der es mir jedemal zerlegt :crazy: :crazy: :crazy:

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 Betreff des Beitrags: Re: Brandungsangeln
 Beitrag Verfasst: Mi 12. Feb 2014, 10:47 
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Danke! Ich habe auch Tele-Wackeldinger.....bei starkem Wind schon grenzwertig.
hier gehts zu besseren Teilen:

http://www.observe-fishing.de/shop/inde ... r=category

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Paddelfinger und Smartphone - sorry für die Grammatik


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 Betreff des Beitrags: Re: Brandungsangeln
 Beitrag Verfasst: Do 13. Feb 2014, 18:41 
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dorschnase hat geschrieben:
Danke! Ich habe auch Tele-Wackeldinger.....bei starkem Wind schon grenzwertig.
hier gehts zu besseren Teilen:

http://www.observe-fishing.de/shop/inde ... r=category


Jo das Abis ist zur Zeit auch ganz klar mein Favorit....wobei ich auch beim Absi nicht alles poaitiv finde.
Gruß Malte

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 Betreff des Beitrags: Re: Brandungsangeln
 Beitrag Verfasst: So 25. Jan 2015, 20:16 
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:klatsch: Hallo Malte, bin ja noch nicht so lange bei euch aber dein Bericht ist wirklich Oberklasse und für Einsteiger und Angler die nicht so oft los gehen eine richtige Lehrstunde.
Und wenn so ein alter Sack wie ich das ein oder andere zweimal liest sagt das doch alles :danke2: voll getroffen.
Übrigens das Dreibein von Abis steht wirklich wie eine eins.
Gruß Aale Dieter


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 Betreff des Beitrags: Re: Brandungsangeln
 Beitrag Verfasst: Mi 18. Feb 2015, 19:53 
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:danke2: für die Blumen Aale Dieter!

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